Lebensbegleitung

Bild eines Bewohners und einer Angestellten bei einem FestInteressierte neue Bewohnerinnen und Bewohner lernen wir entweder in einem Beratungsgespräch bei uns im Haus kennen, oder wir besuchen Sie zu Hause oder im Krankenhaus. Dieser Erstbesuch ist uns wichtig, um Informationen auszutauschen und Vertrauen zu schaffen. Beim Einzug werden Sie ganz intensiv während der ersten Tage begleitet.

Aller Anfang ist schwer, dem tragen wir Rechnung. Wir möchten gerne, dass Sie sich bei uns zu Hause fühlen. Sie sollen Sie selbst sein und bleiben dürfen. Dabei unterstützen wir Sie mit unserem täglichen Tun und respektieren Ihre ganz persönlichen Wünsche und Bedürfnisse. Wir überlegen mit Ihnen gemeinsam, wie Sie Ihren Tagesablauf gestalten möchten, vom Aufstehen bis zum Schlafen gehen.

 

Als Struktur für die Tagesgestaltung bieten wir von Montag bis Samstag  verschiedene Aktivitäten an: es besteht die Möglichkeit zu verschiedenen  Gesellschaftsspielen  am Spielenachmittag, zu gemeinsamer Sitzgymnastik, zum Einkaufen bei unserem Hauskioskwagen, zum Gedächtnistraining, zum Besuch des evangelischen und katholischen Gottesdienstes, zum Rosenkranzgebet, zum Singen, zum Bingo spielen, zum Kegeln und zum Speiseplangespräch – als regelmäßige Angebote – und zu verschiedenen gelegentlichen Unternehmungen wie Einkaufstour, Eis essen oder Kaffee trinken gehen, Nähstunde, Backen, kreative Betätigung im Jahreslauf. Wir haben auch außerhalb des festen Wochenplans viel Zeit zu Gesprächen und ein offenes Ohr für Ihre Anliegen und Wünsche. Neben dem Pflegepersonal stehen Ihnen dafür die Mitarbeiterinnen des Gerontopsychiatrischen Fachbereichs zur Verfügung, die für den begleitenden Dienst im Haus zuständig sind.

Das Thema Tod und Sterben ist in unserem Haus kein Tabu, sondern stets präsent. Die Auseinandersetzung damit ist wesentlicher Bestandteil unserer täglichen Arbeit. Für uns ist Sterbebegleitung eine wesentliche Form der Lebensbegleitung bis zuletzt. Wir helfen, die letzten Dinge zu erledigen, so gut wir es vermögen. Schwerkranke und Sterbende erhalten bei uns im Haus Zuwendung, Anteilnahme, Fürsorge und Achtung ihrer Würde bis zum Tod. In diesem Prozess sind wir auch für die Bezugspersonen unterstützend und begleitend tätig, sofern dies gewünscht wird